Auswärtsspiel 1. Herren gegen VSV Eintracht Reichenbach (Vogtl.)

von Jörg Trillenberg

Nach unserem Sieg gegen Delitzsch am 04.10.2020, fuhren wir nach Reichenbach im Vogtland um uns hoffentlich den nächsten Sieg zu holen. Etwas Ersatzgeschwächt, durch Verletzungen usw. fuhren wir in kleiner Besetzung mit 8 Spielern zum Auswärtsspiel. Etwas wenig? Nein 8 hungrige Spieler die Lust auf Volleyball hatten und denen sogar die dreistündige Fahrt nichts anhaben konnte. Endlich angekommen in Reichenbach, machten wir uns erstmal ein Bild von unserem Gegner. Super Junge Truppe, dynamisch und heiß auf Volleyball. Doch davon ließen wir uns nicht einschüchtern. Nach einer knackigen Erwärmung, dem eintragen von allen Spielern (auch Mucki) und harten Einschlagen ging es dann endlich los. Stabile Annahmen durch Ben und brachialen 3m Angriffen von Robin und Martin dominierten den ersten Satz. Auch Ein-Mann-Monsterblöcke und Angabenserien von Frank, schüchterten die jungen Spieler und Fans von Reichenbach sichtlich ein. Nicht nur das war entscheidend, sondern auch die gute Block Arbeit von Mucki und Manu war entscheidend und entmutigten den Gegner zunehmend. Totenstille auf den Rängen von Reichenbach. Doch wir ließen uns davon nicht beirren und machten weiter Stimmung und schlugen die Bälle zurück als gäbe es keinen Morgen. Das Ergebnis: 1:0 für Zittau. Auch im zweiten Satz dominierten starke Annahmen, gute Blöcke und noch bessere Angriffe das Spiel. Ergebnis: 2:0 für Zittau. Was war mit Reichenbach? Noch da? Der dritte Satz begann und es ging wieder von null los. Jeder Punkt musste erkämpft werden. Schnell war klar das Reichenbach aufgewacht ist. Jetzt wollten sie es wissen. Schnell gaben wir die Führung ab. Doch wir sammelten uns und machten weiter kräftig Stimmung. Selbst die stärksten Sprungangaben der Gegner nützten nichts mehr. Wir kämpften uns wieder heran und zogen an Reichenbach vorbei. Schließlich stand es 20:23 für Zittau. Nur noch zwei Punkte! Durch zwei legendäre Blocks von Manu gewannen wir den letzten Satz. 3:0 für Zittau und damit Platz zwei in der Tabelle. Großes Dankeschön noch einmal an unsere Fans, besonders an Joyce und Noel, die ordentlichst Stimmung gemacht haben. So fuhren wir also aus der Schlachterhofgasse Reichenbach, als Schlachter und nicht als geschlachtete nach Hause.  

 

Von Manuel Isensee

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