Saison der männlichen Jugend im Männerbereich

von Dietmar Gorgius

Als VVZ09 III. starteten unsere Jungen im Männerbereich. Große Erfolge wurden von vornherein nicht erwartet. Von den eingesetzten 13 Jungen waren drei noch in der Altersklasse U16 spielberechtigt und nur ein U20-Spieler. Alle anderen waren U18-Spieler. Die jungen Spieler sollten ganz einfach Spielerfahrungen sammeln.

Die Entscheidung zum Start in der Männerspielklasse war auch dadurch gerechtfertigt, dass es in Ostsachsen in den oberen Altersklassen bei den Jungen nur wenige Mannschaften gibt. In der U16 wurde die Bezirksmeisterschaft lediglich zwischen zwei Vereinen ausgespielt! In den Altersklassen U18 und U20 waren es 4 bzw. 3 Mannschaften. Zwangsläufig setzt sich diese Misere im Männervolleyball fort. Während vor einigen Jahren der Start einer Jugendmannschaft in einer Kreisklasse beginnen konnte, gibt es diese nicht mehr. Die Jungen mussten sofort in die Bezirksliga einsteigen. Dort haben sich die Vereine aus Ostsachsen versammelt, die doch noch leistungsorientiert den Volleyballsport betreiben wollen. Um so schwerer hat es eine Jugendmannschaft, dort auf Anhieb Erfolg zu haben! Der Umstieg von einer Netzhöhe von 2,24m auf 2,43m ist eben nicht so einfach! Aber was hilft alles Jammern. Die jungen Spieler des VVZ haben sich der Herausforderung gestellt und der Trainer war immer wieder bemüht, trotz vieler Niederlagen für die Motivation zu sorgen. Im Endergebnis spiegelt sich die durchlaufene Entwicklung der jungen Mannschaft zwar noch nicht so wider. Aber für die nächste Saison besteht durchaus Hoffnung!

Neben den in der Bezirksliga eingesetzten 13 Spielern besteht die Trainingsgruppe aus insgesamt 20 Jungen, die natürlich über einen sehr unterschiedlichen sportlichen Entwicklungstand verfügen. Dank an Heiko, der im Rahmen seiner freien Zeit das Training oft unterstützt, so dass differenziert trainiert werden kann. Das Angebot der 1. Männer, Jugendliche in ihr Training einzubeziehen, wurde bis auf Ausnahmen von den Jungen in der angelaufenen Saison noch nicht entsprechend genutzt.

Zwangsläufig gibt es bei den „Bezirksligaspielern“ auch Unterschiede im sportlichen Leistungsvermögen. Dem Trainer war es aber sehr angenehm zu fühlen, dass seine Entscheidungen, möglichst allen Spielern Einsatzzeiten zu ermöglichen, ohne erkennbare Widersprüche akzeptiert wurden. Das spricht für ein schon gut entwickeltes kollektives Mannschaftsgefüge. Demgegenüber gab es aber auch Situationen, bei denen erst am letzten Abend vor einem Punktspiel eine Absage erfolgte. Mit nur sieben Spielern zu einem Auswärtsspiel zu fahren, sollte in der nächsten Saison doch vermieden werden!

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