Deutsche Seniorenmeisterschaft in Minden

von Andrea Dunkel

Um es gleich vorweg zu nehmen, Bronze konnte unser Team 2019 leider nicht verteidigen, was aber durchaus möglich gewesen wäre. Knapp wurde in einem spannenden Spiel gegen Bochum mit 0:2 Sätzen, allerdings 44:50 Punkten, Platz 3 verfehlt. Satz 1 wurde mit 21:25 abgegeben, Satz 2 endete mit 23:25. Es konnte leidet kein Tie-Break herausgeholt werden, der 4. Platz war somit besiegelt. Dennoch für unsere Bilanz bei den DSM der letzten 20 Jahre ein schöner Erfolg!
Jetzt der Reihe nach.

2019 wurde in der Altersklasse Ü54 wieder in 2 Staffeln mit je 4 Regionalmeistern gespielt. Die restlichen 4 von 12 möglichen Teilnehmern hatten keine Mannschaft gestellt.
Wir konnten als Regionalmeister Süd-Ost (Sachsen und Thüringen) in der Staffel A, in der Vorrunde den 3. Platz erzielen. Dieses Jahr ist es gelungen, sofort ins Spiel zu kommen, unseren Spielfaden zu finden und uns von Beginn an Respekt zu verschaffen. Der Auftakt gegen SpVG Eidertal Molfsee war mir 2:0 optimal. Das nächste Spiel gegen den VfL Telestar Bochum, den späteren 3. Platzierten konnten wir mit einem ordentlichen Ergebnis 1:2 gestalten. Auch gegen die TG Rüsselsheim – dem späteren Deutschen Meister – konnten wir streckenweise gut parieren, 34:52 Punkte sind eine stattliche Ausbeute. Aber dann hatten doch die Rüsselsheimerinnen mit platzierten Aufgaben die Möglichkeit, unsere Annahme löchrig zu machen, Druck, Schnelligkeit und Übersicht im Angriff trugen dazu bei, dass wir unser Spiel nicht mehr gestalten, sondern streckenweise nur noch reagieren konnten. Einzelne schöne Aktionen gelangen uns dennoch, aber am Ende gewannen verdient die Rüsselsheimerinnen.

Jetzt hieß es, den Kopf wieder frei zu bekommen und die nächsten Chancen zu nutzen.

In der Zwischenrunde stand das Spiel gegen den Gruppenzweiten der Staffel B – den TSV Friedberg auf dem Plan. Und diese Chance haben wir genutzt! Hier gelang uns, was gelingen sollte, Stellungsspiel, Spieltaktik, nahtlose Spielerwechsel, Druck vom Aufschlag bis zum Angriff, sowie Übersicht im Block und in der Nahsicherung. Endlich konnten wir mal die Zwischenrunde für uns gestalten, bei den Meisterschaften in den vergangenen Jahren war das oft unser „Stolperstein“. Oftmals fehlte es dann an der Kondition und Konzentration. Diesmal passte es, der TSV Friedberg wurde mit 2:0 (50:28) bezwungen. Allerdings mit einem großen Wermutstropfen, Michaela K. hat sich in diesem Spiel verletzt und fiel für die folgenden Spiele aus. Wir wünschen von hieraus gute Besserung und hoffen, dass Dein Beach-Sommer nicht völlig ins Wasser fällt.

Nach dem ersten Tag erholte sich die Mannschaft bei einem Stadtbummel durch die schöne Altstadt Minden, leckerem Abendessen und der zünftigen Players-Party in der Kampa-Halle. Sonntag waren die Platzierungsspiele.

Der Wolfenbütteler VC war hochklassig besetzt und total ausgeschlafen. Unsere langjährige Sportfreundin Ulla hat uns im Mittelblock das Leben schwer gemacht, ebenso wurde schnell und mit viel Übersicht gespielt und somit verdient gewonnen. Die VVZ Damen haben sich aber auch hier trotzdem gut verkauft. Was noch geübt werden sollte, Gegner beobachten, mit den eigenen Möglichkeiten schlau spielen, weniger Energie in der Diskussion verschwenden, schnell den Kopf frei machen und Spiellaune erhalten.
In diesem Sinne lautet unsere Devise, nach den DSM ist vor den DSM. Wir bleiben gesund und fit und qualifizieren uns 2020 wieder!

Ein schöner Abschluss: die Besichtigung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Porta Westfalica an der Weser mit Mannschafts-Fotoshooting bei prächtigstem Wetter.

Danke an alle Organisatoren und Unterstützer des VVZ 09 und unsere Angehörigen und Freunde, die wiedermal Pfingsten auf uns verzichtet haben!

 

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